Geographische
Lage und Verkehr
Die
geographische Lage und Verkehrszugänglichkeit
von
Kostrzyn (Küstrin) sind zweifellos die größten Atouts der Stadt.
Unsere
Grenzstadt trennen nur 80 km von der Hauptstadt Deutschlands -
Berlin. Hier, an der Oder und Warthe, in dieser kleinen Stadt,
befindet sich ein neuralgischer Verkehrsnetz der ganzen Mitteleuropa,
Bahn- und Straßennetz zwischen Osten und Westen des Kontinents.
Süden mit Norden verbindet die früher nicht eingeschätzte Oder,
die zusammen mit der Warthe und den Kanalsystemen bildet einen
binnenländischen Schifffahrtsweg
nach Szczecin (Stettin) und Hamburg, zu den Industriestädten in
Deutschland und Polen. Aus Kostrzyn erstrecken sich Wege nach Berlin,
Frankfurt,
Szczecin, Poznań (Posen), Gorzów Wlkp. (Landsberg
an der Warthe)
und weiter nach Gdańsk (Danzig), und nach Zielona Góra (Grünberg)
und Wrocław (Breslau). Die Bahnwege verbinden Kostrzyn unmittelbar
u.a. mit Berlin, Szczecin, Wrocław, Katowice (Kattowitz), Toruń
(Thorn), Bydgoszcz (Bromberg) und Warszawa (Warsau), und sogar mit
Chełm und Zamość auf dem anderen Ende Polens! Die bestehenden
Straßen - und Bahngrenzübergänge, verkürzen die Fahrstrecken
der Geschäftsleute und des Touristentransports. Auf dem im Jahre
1992 geöffneten Straßengrenzübergang, das Polen mit den
Mitgliedsländern der Europäischen Union verbindet werden
durchschnittlich 6 Mio. Fahrzeuge und 10 Mio. Personen Jährlich
abgefertigt. Dieser Grenzübergang gehört zu den modernsten im Land.
Landkundige
Werte von Kostrzyn und seinen Gegenden
Kostrzyn
umgeben
Wälder, schwimmen durch ihn Flüsse Odra (Oder) und Warta (Warthe),
die die einzigartigen in ganz Europa Überflutungen bilden.
Die Wasserlage
zwischen Berlin und Gorzów Wlkp. bildet die Möglichkeit der
Organisierung von Seereisen
der weißen Flotte mit der Haltezeitmöglichkeit in Kostrzyn.
Zum
diesen Zweck wurde hier eine Anlegestelle für Fahrgastschiffe
gebaut. Die Grenze auf dem Fluss gibt die Möglichkeiten sie in der
Wassertouristik zu nutzen.
Kostrzyn
ist
ein besonders attraktives Ort für Angler und Pilzsammler.
In
der Stadt selbst bilden die Wälder die Hälfte der Oberfläche, und
die Gegenden der Stadt sind reich in Pilze und Beeren. Angler können
Fische in der Odra, Warta, Postomia und der großen Anzahl von
Kanälen zwischen ihnen angeln. Es kommen hier fast alle polnischen
Fischarten vor. Die Gegenden begünstigen auch den Ausflügen zum
Grillen, Picknicken oder in die Badestellen. Die Wälder sind reich
in Wild was zur Jagd animiert.
Eine
erhebliche Ausdehnung des Gebiets des Ujście Warty (Warthemündung)
und
sein Charakter, begünstigen die Fahrradtouristik. Durch das Gebiet
des Ujście Warty läuft das internationale Fahrradwanderweg R1, das
vom Lubniewice durch Sulęcin, Czarnów nach Kostrzyn und weiter nach
Deutschland führt. Verkuppele ein Gebiet des Gebiet des Park
Narodowy "Ujście Warty" (Nationalpark "Warthemündung)
ist ein Paradies für Naturliebhaber, besonders der Ornithologie.
Das
interessanteste Denkmal des heutigen Kostrzyn sind „Kostrzyńskie
Pompeje" - Ruinen der Festung von Kostrzyn und der Altstadt mit
dem erhaltenen Straßennetz.
Der
Platz nach der alten Altstadt konnte noch
nicht so lange her, nur Sehnsucht wecken, nach dem was nicht mehr
existierte. Die
entworfene Rekonstruktion bekommt heute reale Gestalten.
Aus
den Halden der Erde tauchten Ruinen der alten Mietshäuser und Gassen
auf. Es ist das beliebte Platz und die größte Attraktion für die
nach Kostrzyn kommenden Touristen, Jugendgruppen und ehemalige
Bewohner von Kostrzyn aus Deutschland, die durch die alten Gassen
spazieren und sich an ihre Kindheit und Jugend erinnern. Am
23.04.1994 haben die Bürgermeister von Zwillingstädten - Festungen
Kostrzyn, Peitz und Spandau mit symbolischem Spatenstoßen die
Arbeiten in der Altstadt und die Renovierung der Überreste der
Befestigungen in Kostrzyn eröffnet.
Am
17 September 2000 haben
die Vertreter von 17 Städten - Festungen aus Polen, Deutschland
und Russland die Verständigung über Mittarbeit unterzeichnet. Im
Jahre, im Zusammenhang mit dem 700 - Jubiläumsfest über das durch
Kostrzyn erhaltenes Stadtrecht, wurden zum ersten mal in der Altstadt
die Dni Twierdzy Kostrzyn (Tage der Festung Kostrzyn) organisiert.
Die
Szenerie der Kasematten und dieses Platzes, wo "die Steine
sprechen", bildet einen Klima, dessen Spuren in den Räumen der
Kulturhäuser, oder Amphitheatern nicht zu finden ist.
Anderen interessanten Objekten sind:
-
Stalag
III C auf der
Siedlung Drzewice - Gebiet eines Lager der zwanghaften Arbeit und
Friedhof der Gefangenen,
-
Ein
Zweietage Hohes
Bahnhof
aus dem 20. Jahrhundert mit interessanten sowohl architektonischen
wie auch technischen Lösungen,
-
In
den 70- er Jahren gebaute Kirche
der Heiligen Muttergottes - Mutter der Kirche,
-
Aus
der Zeit zwischen den
Kriegen stammendes Denkmal der verstorbenen im ersten Weltkrieg -
sog. „Pomnik
Lwa",
-
jetzt
schon untätige Wasserturm
aus dem Jahre
1903, dass sich im Zentrum der Stadt befindet,
-
Gebäude
des Pumpwerks auf
Warniki.
fot. Tomasz Kulik